40 Grad im Schatten
Ein Taxi summt vorbei und verschwindet hinter einem Hochhaus wie ein Statist auf der Flucht von der Bühne.
Ein ratternder Zug in der Ferne faded aus wie der allerletzte Song einer Party, die nie zu enden versprach.
Vertrocknete Blätter gehen auf Reisen und kennen nur eine Richtung: weg von hier.
Im Schatten unter dem Baum weht mir der Wind ins Gesicht. Sommerhitzewind. Wie ein Versprechen, das nicht zu halten war.
Und als wollte der Wind nun auch mich vertreiben. Mir sagen ‚Geh!‘, solange du noch gehen kannst.
Aber ich werde bleiben. Und spüren. Und schauen. Und festhalten. Meine Gedanken. Das Taxi. Den Zug. Die Blätter. Den Wind. Auf gefestigter Haut.
Ich werde bleiben. Bis der Regen kommt.
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#696
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#690
Distracted
I plugged my ears
while a conversation was taking place beside me
I watched clips of a late-night show
while two people next to me were laughing together
I checked for messages on the glowing glass plate in my hand
while those coming towards me made way
A world was waiting for me. Had I looked up.
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#681
Was, wenn wir nur für uns handeln würden?
Wenn wir nicht gefallen und beeindrucken wollten, prahlen würden, besser wüssten, drüber stünden und Anerkennung suchten? Wenn es ok für uns wäre, dass andere uns so sehen, wie wir sind?
Wie würden wir uns bewegen? Was anziehen? Was essen? Was würden wir lernen? Singen? Denken? Tun? Wie würden wir zuhören? Was antworten? Wann schweigen?
Vielleicht würden wir, wenn wir ganz bei uns wären, uns kaum wiedererkennen.
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#667
Who hurt you, once,
so far beyond repair
that you would meet each overture
with curling lip?
While we, who knew you well,
your friends, (the focus of your scorn)
could see your courage in the face of fear,
your wit, and thoughtfulness,
and will remember you
with something close to love.
Louise Penny, in "Bury Your Dead"












































