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Walk on

A European Journey

Johannes Eber / How To Save Democracy


  • #119

    34 / Brandenburg, Germany / 4 July 2020
    October 21, 2022
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  • #118

    Reinhard Mey / Stuttgart, Germany / 18 October 2022
    October 19, 2022
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  • #117

    cows / Carinthia, Austria / 19 July 2020
    October 11, 2022
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  • #116

    Tanzsaal / Pätz, Germany / 08 October 2022
    October 11, 2022
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  • #115

    Frankfurt 2 / Frankfurt, Germany / 05 October 2022
    October 10, 2022
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  • #114

    summer in retrospect / Carinthia, Austria / 19 July 2020
    October 10, 2022
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  • #113

    white and black / Carinthia, Austria / 19 July 2020
    October 9, 2022
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  • #112

    bathroom / Mühlheim, Germany / 04 October 2022
    October 9, 2022
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  • #111

    autumn in Brandenburg / Brandenburg, Germany / 02 October 2022
    October 7, 2022
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  • #110

    he can see it / Brandenburg, Germany / 23 August 2020
    October 7, 2022
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  • #109

    The Notwist at work / Berlin, Germany / 21 September 2022
    October 6, 2022
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  • #108

    paradise lost / Brandenburg, Germany / 13 September 2020

    > How To Save Democracy

    October 6, 2022
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  • #107

    Weinschmiede / Sommerfeld, Germany / 02 October 2022
    October 3, 2022
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  • #106

    driver and stoker / Berlin, Germany / 17 September 2022
    September 25, 2022
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  • #105

    the abandoned table / Vasche, Italy / 24 July 2022
    September 7, 2022
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  • #104

    train photographer / Puttgarden, Germany / 27 August 2022
    September 7, 2022
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  • #103

    through Italy / Rieti, Italy / 28 July 2022
    September 3, 2022
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  • #102

    jet / Berlin, Germany / 22 September 2020
    September 3, 2022
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  • #101

    to Messina / Sicily, Italy / 31 July 2022
    August 22, 2022
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  • #100

    Jens / Berlin, Germany / 19 September 2020
    August 22, 2022
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  • #99

    imagine a different world / Calabria, Italy / 5 August 2022
    August 17, 2022
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  • #98

    loudspeaker / Brandenburg, Germany / 19 September 2020
    August 17, 2022
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  • #97

    having a look / Munich, Germany / 21 July 2022
    August 16, 2022

  • #96

    furrows / Brandenburg, Germany / 12 September 2020
    August 16, 2022
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  • #95

    Heidenheim

    Vielleicht denken wir das Leben unserer Eltern und Großeltern zu sehr vom Ende her. Vielleicht können wir dadurch wenig lernen. Wenn wir fragen, warum die Großmutter so harsch wurde, der Großvater nicht mehr leben wollte. Vielleicht sollten wir die Vergangenheit besser in Augenblicken denken. In glücklichen Augenblicken. Weil das Leben in erster Linie nicht Verkettung ist. Nicht Kausalität. Sondern vor allem im Hier und Jetzt stattfindet. Und es diese Augenblicke sind, die bleiben. Augenblicke, die – in kleine Geschichten verpackt – in die Gegenwart gelangen. Augenblicke, die offensichtlich wichtig waren. Sonst wären sie vergessen. Wenn das Mädchen im Wohnzimmer am schwarzen Klavier mal wieder der Nachbarin aus Schlesien ihr Lieblingslied aus der Heimt vorspielen muss und die Vertriebene dabei regelmäßig in Tränen ausbricht, und wenn dann der fünfjährige Bruder des Mädchens seine Mutter fragt, warum sich die Frau nur immer dieses eine Lied wünsche, wo ihr doch klar sein müsste, dass es sie traurig mache. Oder wenn es dem Vater gelingt, dem Vater, der vor allem eines kann: anpacken, der nach all den Kriegserfahrungen nicht mehr zur Ruhe kommen kann, der deshalb nach getaner Arbeit in der Textilfabrik noch beim Lebensmittel-Großhändler aushilft. Wenn es diesem Vater also gelingt, vielleicht durch ein kluges Gespräch mit dem Großhändler, seinem Sohn dort eine kaufmännische Lehre zu verschaffen. Weil der Großhändler vermutet, dass wenn der Vater zuverlässig ist, es der Sohn auch sein wird. Oder wenn dieser Vater, der seine Kinder regelmäßig zu Vereinstreffen mitnimmt, ihnen stets eine Bratwurst und eine Limo spendiert, trotz der knappen Kasse. Und die Kinder diese wiederkehrende Geste kleiner Großzügigkeiten nie vergessen werden. – Vielleicht sind es vor allem diese kleinen Geschichten, die wichtig sind. Weil sie klar machen, dass jeder Tag in diesem Sinne groß, nämlich erinnerbar, werden kann. Und weil sie uns bewusst machen, dass es besser ist, diese Augenblicke nicht erst dann als Glück zu begreifen, wenn die Wehmut Tränen bringt. 

    26. Februar 2018

    July 23, 2022
    poem, written

  • #94

    by night / Berlin, Germany / 3 June 2022
    July 15, 2022
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  • #93

    German paradise / Brandenburg, Germany / 16 August 2020
    July 15, 2022
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  • #92

    queen / Müncheberg, Germany / 25 June 2022
    July 12, 2022
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  • #91

    exit Rentwertshausen / Thuringia, Germany / 21 October 2020
    July 12, 2022
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  • #90

    on stage / Belin, Germany / 10 July 2022
    July 11, 2022
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  • #89

    traces / Thuringia, Germany / 23 October 2020
    July 11, 2022
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  • #88

    It will be okay / Berlin, Germany / 08 July 2022
    July 8, 2022
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  • #87

    yellow tunnel / Thuringia, Germany / 23 October 2020
    July 8, 2022
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  • #86

    station restaurant / Buckow, Germany / 25 June 2022
    June 27, 2022
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  • #85

    at the station festival / Buckow, Germany / 25 June 2022
    June 25, 2022
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  • #84

    Jakob Nebel / Hohen Neuendorf, Germany / 18 June 2022
    June 19, 2022
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  • #83

    sunken treasure / Thuringia, Germany / 21 October 2020
    June 19, 2022
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  • #82

    autumn light / Neubrunn, Germany / 19 October 2020
    June 12, 2022

  • #81

    Olaf Scholz / Berlin, Germany / 5 June 2022
    June 12, 2022
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  • #80

    Durch Brandenburg

    Ich gehe. Durch Wälder, Wiesen und Dörfer. Lasse mit jedem Schritt ein wenig Unruhe zurück. Ich sehe wieder mein Leben, ohne Euphorie, ohne Groll. So wie es ist. Ich bin draußen drinnen. Und ich sing “Ich bin, ich bin, ich bin” leise vor mich hin.

    (26 September 2020)

    June 4, 2022
    poem, written

  • #79

    Marco / Königssee, Germany / 28 May 2022
    June 3, 2022
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  • #78

    golden harvest / Main-Tauber-Kreis, Germany / 31 Juli 2021
    June 3, 2022
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  • #77

    feeding / Grunewald, Brandenburg, Germany / 14 May 2022
    May 25, 2022
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  • #76

    protest / Berlin, Germany / 22 November 2020
    May 25, 2022
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  • #75

    among us / Brandenburg, Germany / 8 May 2022
    May 20, 2022
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  • #74

    idyll in the making / Brandenburg, Germany / 30 April 2022
    May 20, 2022
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  • #73

    Der Alleskönner

    Und? Was kannst du, hatten sie ihn gefragt. Er hatte kurz nachgedacht. Was sollte er sagen? Er konnte so vieles. Er konnte sehen. Er konnte schmecken. Er konnte hören. Er konnte riechen. Er konnte fühlen. Er konnte ohne Zweifel auch denken und sprechen, rennen und verweilen, planen und handeln. Manchmal konnte er sogar helfen, mitfühlen, zuhören und trösten. Und oft konnte er lachen, selten auch weinen. Er antwortet also wahrheitsgemäß, dass er ein Alleskönner sei. Da lachten sie ihn aus. 

    28 November 2020

    May 20, 2022
    written

  • #72

    ich gehe meine eigenen Wege / Neuruppin, Germany / 29 April 2022
    May 13, 2022
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  • #71

    Seit er über dem Berg war, ging es bergab. 
    Da entschloss er sich, umzukehren.

    (29 November 2020)

    May 9, 2022
    written

  • #70

    Warnung vor dem Hunde / Brandenburg, Germany / 16 April 2022
    May 6, 2022
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